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In „Arcus Photinus“ suche ich im scheinbar Gewöhnlichen den Moment des Aufleuchtens. Was wie Wurzelwerk erscheint, lese ich als Blitzschrift: ein Lichtbogen, der aus dem Urgrund emaniert und seine Spur in die Oberfläche ritzt. Durch das Negativ und die 180-Grad-Drehung löse ich das Motiv aus seiner botanischen Gewissheit – Äste werden Wurzeln, Himmel wird Urgrund, Holz wird elektrischer Verlauf. Die vertraute Orientierung kippt, und das Bild beginnt,… sich wie ein Zeichen zu verhalten: Verästelung als Entladung, Struktur als Ereignis.
Die grünliche Tiefe wirkt für mich wie ein sedimentierter Raum, in dem sich Materie und Abbild begegnen. Aus diesem Grund steigt die helle Form auf – zugleich organisch und technisch, Pflanze und Phänomen. Ich verstehe sie als Emanation: nicht Dekor, sondern ein stiller Einschlag von Zeit, Energie und Erinnerung. In der Umkehrung wird sichtbar, dass jedes Wachstum auch ein Riss ist – und jeder Riss eine Möglichkeit von Licht.
Marcel van Beek arbeitet mit Fotografie, Malerei und Grafik und bringt einen künstlerischen Hintergrund aus seinem Studium an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft mit. Seine Technik vereint piktorialistische Einflüsse und romantisch-symbolistische Bildsprache. Seine Fotografien verkörpern zeitgenössische Fine Art Photography und Konzeptfotografie mit häufig monochrom-rekolorierten Werken in Tertiärfarben.
Er erschafft eine poetische, an Formen und Strukturen interessierte Bildsprache und verbindet dies mit einem modernen, konzeptuellen Ansatz, der gesellschaftliche Relevanz beansprucht. In seinen Arbeiten spürt er inneren und äußeren Landschaften nach und vermittelt Gefühle von Sehnsucht und Bedrohung sowie eine Faszination für das Verborgene. Er hat verschiedene Kunst-Publikationen vorgelegt (zuletzt "World of Water", 2025), die international in Akademie- und Museumsbiblioteheken vertreten sind (u. a. Wien, Basel, Düsseldorf und Berlin).