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Abzug :
Analog auf Synthetische Platte , Alu-Dibond unter Plexiglas
Verarbeitung :
Rahmung auf Anfrage
Größe :
19,7 x 31,5 in
Auflage :
1 / 25
Artist's proof :
2
Über das Werk
Unter der Stadt liegt ein Raum, der atmet wie ein Keller. Die blaugraue Tönung kühlt alles herunter: Beton, Rohre, Pfeiler – selbst das Licht wirkt müde und unnahbar. Es gibt keine Menschen, nur die Spur ihrer Abwesenheit: Markierungen, die niemand befolgt, Leuchten, die niemandem den Weg weisen. Zwei Fahrbahnen öffnen sich, beide kurven ins Dunkel, als wollten sie mich trennen von jeder Orientierung.
In der Serie „Labyrinth“ suche ich genau diese… Enge im Kopf: Die Decke drückt, die Schatten werden zu Wänden. Das Geräusch, das ich höre, ist ein inneres Dröhnen, ein Tropfen, das aus der Stille fällt. Die blaugraue Farbgebung hält Distanz, macht die Kälte sichtbar und die Luft schwer. Ich folge den Linien des Asphalts wie einer leisen Anweisung, die nicht sagt, wohin. Dieses Bild ist eine Haltestelle der Beklemmung – ein Ort, an dem Entscheidung und Flucht dieselbe Kurve nehmen. Dahinter beginnt vielleicht Weg; sicher ist nur: Noch niemand ist gegangen.
Marcel van Beek arbeitet mit Fotografie, Malerei und Grafik und bringt einen künstlerischen Hintergrund aus seinem Studium an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft mit. Seine Technik vereint piktorialistische Einflüsse und romantisch-symbolistische Bildsprache. Seine Fotografien verkörpern zeitgenössische Fine Art Photography und Konzeptfotografie mit häufig monochrom-rekolorierten Werken in Tertiärfarben.
Er erschafft eine poetische, an Formen und Strukturen interessierte Bildsprache und verbindet dies mit einem modernen, konzeptuellen Ansatz, der gesellschaftliche Relevanz beansprucht. In seinen Arbeiten spürt er inneren und äußeren Landschaften nach und vermittelt Gefühle von Sehnsucht und Bedrohung sowie eine Faszination für das Verborgene. Er hat verschiedene Kunst-Publikationen vorgelegt (zuletzt "World of Water", 2025), die international in Akademie- und Museumsbiblioteheken vertreten sind (u. a. Wien, Basel, Düsseldorf und Berlin).