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Abzug :
Analog auf Papier , Alu-Dibond unter Plexiglas
Verarbeitung :
Rahmung auf Anfrage
Größe :
23,6x23,6in
Auflage :
2 / 25
Artist's proof :
2
Über das Werk
Ich stehe an der Schwelle eines Sperrwerks: Beton, Stahl, ein Tor – und Wasser, das unter Druck in die Freiheit bricht. Hier wird der Spiegel der Seele industriell gerahmt: kontrollierte Gewalt, die in Schaum und Sprühnebel zerfällt. Mich interessiert dieses Kippen zwischen Steuerung und Hingabe, zwischen Raster des Tores und formloser Welle. Die warme Tonung hält den Moment wie glühendes Metall; im Getöse höre ich trotzdem die leise Melancholie… des Fließens. „World of Water“ zeigt für mich nicht nur See- und Meeresromantik, sondern auch die Orte, an denen Wasser arbeitet – für Städte, Felder, Stromnetze. In der Gischt sammelt sich beides: die unendliche Weite im Kleinsten und die Zerbrechlichkeit des Augenblicks. Dieses Bild ist mein Versuch, die Stimme des Wassers hörbar zu machen – dort, wo Technik den Takt setzt und das Element doch seinen eigenen Atem behält.
Marcel van Beek arbeitet mit Fotografie, Malerei und Grafik und bringt einen künstlerischen Hintergrund aus seinem Studium an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft mit. Seine Technik vereint piktorialistische Einflüsse und romantisch-symbolistische Bildsprache. Seine Fotografien verkörpern zeitgenössische Fine Art Photography und Konzeptfotografie mit häufig monochrom-rekolorierten Werken in Tertiärfarben.
Er erschafft eine poetische, an Formen und Strukturen interessierte Bildsprache und verbindet dies mit einem modernen, konzeptuellen Ansatz, der gesellschaftliche Relevanz beansprucht. In seinen Arbeiten spürt er inneren und äußeren Landschaften nach und vermittelt Gefühle von Sehnsucht und Bedrohung sowie eine Faszination für das Verborgene. Er hat verschiedene Kunst-Publikationen vorgelegt (zuletzt "World of Water", 2025), die international in Akademie- und Museumsbiblioteheken vertreten sind (u. a. Wien, Basel, Düsseldorf und Berlin).