In „Kräuseln“ zeichne ich mit Wind und Licht. Die Wasserhaut wird zum Relief: serielle Ovalstrukturen ordnen sich rhythmisch und lösen sich im nächsten Moment wieder auf.
Mich interessiert dieses Schwellenbild zwischen Oberfläche und Spiegelung, in dem Geometrie und Organik kurz zusammentreffen. Der Maßstab entgleitet – das Auge liest Muster, nicht mehr Motiv. So wird die Aufnahme zur Zeitspur einer Bewegung, die nur für Sekunden existiert.