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Technik :
Pastell, Kohle auf Papier , Karton unter Glas
Verarbeitung :
Gerahmt
Größe :
13x30,3in
Über das Werk
„Orpheus“ („Enfers Orphée“) ist der Auftakt zu einer Werkreihe, die ich als Storyboards konzipiere: Drei Zeichnungen sind horizontal angeordnet und vereinen verschiedene Momente der Geschichte. Der Mythos von Orpheus und Eurydike steht hier im Mittelpunkt, fast wie Orpheus’ subjektive Sichtweise, und bildet den Ausgangspunkt für eine Vision von vielfältigen Höllen, Verlassenheiten, Desillusionen, verlorener Liebe und der Ernüchterung eines jeden.… Ich möchte die Stärke und Willenskraft des jeweiligen Orpheus vermitteln, nicht seine Sehnsucht. Die schwebenden Figuren sind Gedanken oder Meditationen. Ich möchte die Schönheit der Dinge erzählen, selbst in ihrem Ende. Das Zeichnen erlaubt mir, mit unterschiedlichen Hell-Dunkel-Kontrasten zu „gravieren“: Verschiedene grafische Techniken auf feinem Papier, die Zeichnung ist „alla prima“, impulsiv und schnell; der Rhythmus der Geste wurde beim Arbeiten stets von Musik begleitet. Schwarze Kreide, Graphit, Pastell und Tusche boten unterschiedliche Empfindungen der Hand und des Rhythmus. „Orpheus“ wird eine eigene Komposition erhalten.
Ich bin in Rom geboren und verfüge über fundierte Kenntnisse im Bühnenbild. Ich habe als Bühnen- und Kostümbildnerin mit namhaften Regisseuren in Italien und im Ausland zusammengearbeitet. Meine Fantasiewelt speist sich oft aus Erzählungen. Ich verwende Pastellkreide auf Seide und feinem Papier, Öl, Mischtechniken, Texturkunst und digitale Kunst und verbinde dabei klassische Wurzeln mit Theatralik. Technische Erkundung und kontinuierliche Forschung basieren auf strenger technischer Präzision. Meine Werke erforschen das Konzept des „Doppelgängers“ der Person, der Maske, des Mythos und des Heiligen in einem figurativen Stil, der zwischen Traum und Metaphysik schwebt und von einer freudvollen und kraftvollen Linie getragen wird. Meine Kreationen vermitteln eine visionäre Kraft, doch ich lade den Betrachter ein, seine eigene Bedeutung in einer lebendigen Erzählung zu finden. Auf meiner persönlichen Website finden Sie meine ausführliche Geschichte: https://madeleoniarte.cms.webnode.it/chi-sono/ Im Jahr 2026 habe ich eine Studie über die synchrone Verdichtung verschiedener "narrativer Momente" im Laufe der Zeit in einem einzigen Werk durchgeführt.