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Die Fotografien zeigen Räume, Umgebungen, die man als Nicht-Räume beschreiben könnte, scheinbar undefiniert, trostlos, die das Gefühl des Unheimlichen hervorrufen. Sie erzeugen ein manchmal beklemmendes und befremdliches Gefühl, das den Betrachter herausfordert und zum Nachdenken einlädt. Diese Räume sind von filmischem Charakter durchdrungen, als wären sie Szenen aus einer Geschichte ohne Anfang und Ende, in der die Abwesenheit menschlicher Figuren… den Raum selbst zum Protagonisten macht.
Obwohl menschliche Präsenz fehlt, sind ihre Spuren unverkennbar. Die subtilen Hinweise, die wir in der Welt um uns herum hinterlassen – ein vergessener Gegenstand, ein gestörter Raum – erzählen Geschichten darüber, wer wir sind und was wir hinterlassen. Diese Spuren verleihen den Bildern eine Bedeutungsebene und laden den Betrachter ein, die unerzählte Geschichte zu entdecken.
Als Medium des Lichts fängt die Fotografie oft die Vergänglichkeit von Augenblicken ein, doch hier scheint die Flüchtigkeit des Alltäglichen einer Stille zu weichen, die durch die nächtliche und dunkle Natur der Umgebung noch verstärkt wird.
Mark De Roeck, geprägt durch jahrzehntelange Erfahrung in Grafikdesign, Werbung und Fotografie in Flandern und Brüssel, betrachtet das Bild als einen stillen Akt der Konstruktion. Seine Arbeiten, die im visuellen Storytelling verwurzelt sind, sich aber der vordergründigen Erzählung entziehen, schöpfen aus dem Erbe der Neuen Topografischen Bewegung, in der Landschaften destilliert, flächig dargestellt und neu interpretiert werden. Das Vertraute löst sich in Kompositionen aus Flächen und Linien auf, die zwischen Dokumentation und Malerei schweben. Seine Bilder laden zur Stille ein – zu einer aufmerksamen Pause, in der das Übersehene und das Vergängliche sichtbar werden.