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In dieser humorvollen Skulptur führt Meinrad Hoyer augenzwinkernd in die inneren Sehnsüchte eines „naiven“ Männerkopfes. Das verklärte Grinsen des Tonkopfes wird zur Bühne für das simple „Autos und Mädels“-Narrativ, hier verkörpert durch Barbie-ähnliche Puppen und Spielzeugautos. Mit einer ironischen Leichtigkeit, die an Martin Kippenberger erinnert, wird der Widerspruch zwischen kindlicher Fantasie und erwachsener Realität entlarvt. Die rohen, ungebrochenen… Oberflächen des Tons, kombiniert mit dem Versatz von Objekten, spielen mit Dadaesken Elementen, während der männliche Blick selbstironisch auf den Kopf gestellt wird. Hoyer schafft damit nicht nur eine humorvolle Reflexion über Klischees, sondern auch eine liebenswürdige Parodie auf Stereotype.
Meinrad Hoyer, geboren 1965 in Karlsruhe. Seine künstlerische Entwicklung begann früh und führte ihn über ein intensives, autodidaktisches Studium der Kunstgeschichte zu einer eigenständigen Bildsprache. Erste Ausstellung in einer professionellen Galerie im Jahr 2000. Danach zahlreiche Präsentationen, Presseberichte sowie Teilnahmen an internationalen Kunstmessen, unter anderem in Luxemburg und Köln. Seit 2017 ist er dauerhaft in der Galerie Ingrid Renz vertreten. Hoyers Malerei ist intuitiv und spontan angelegt und bewegt sich frei zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Charakteristisch sind ein entschiedener, körperlicher Duktus sowie das bewusste Arbeiten mit Kratzern und Materialität. Als langjähriger Kunstsammler zeitgenössischer Werke bringt Hoyer zudem ein ausgeprägtes Gespür für aktuelle Kunst in seine Arbeit ein. Impulse erhält seine Malerei u. a. von Werken von Francis Bacon, Cy Twombly, Jean-Michel Basquiat und vor allem Robert Rauschenberg. www.meinrad-hoyer.de