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In meiner Skulptur „Bin ich der Täter?“ verwende ich Acryl und Gips, um eine tiefgründige Auseinandersetzung mit Selbstreflexion und menschlicher Verantwortung darzustellen. Die Büste ohne Gesicht:
Bin ich der Täter stellt den Oberkörper einer Frau dar.
Der Fokus der Skulptur liegt auf der Hand, die auf der Schulter der Frau ruht.
Diese Hand erzählt die Geschichte von ihrem Bruder, der immer an ihrer Seite war und versuchte, sie vor sexuellen Übergriffen… in ihrer Kindheit zu schützen.
Die Hand symbolisiert die Unterstützung und den Schutz, den der Bruder der Frau bot. Sie steht für die Verbindung zwischen den Geschwistern und die bedingungslose Liebe, die sie füreinander empfinden.
Die braune Farbe der Skulptur weist auf die Widerstandsfähigkeit der Frau hin, die trotz der traumatischen Erfahrungen weiterhin aufrecht steht.
Sie erzählt die Geschichte einer Frau, die trotz der Dunkelheit ihrer Vergangenheit weiterhin stark ist und Unterstützung von ihrem Bruder erfährt.
Melanie Meyer, eine autodidaktische Künstlerin, widmet sich mit ihren Werken der intensiven Erforschung menschlicher Erfahrungen. Ihre Skulpturen und Gemälde sind Ausdruck einer emotionalen Reise und fokussieren insbesondere auf die Problematik der sexualisierten Gewalt gegen Kinder. Ihre Kunst gibt den Betroffenen weltweit eine Stimme, bricht Tabus, fordert Gerechtigkeit und fungiert als Zeugnis von Leid und Widerstandskraft. Getrieben von der Suche nach Menschlichkeit und der Erforschung des Menschseins, schafft sie facettenreiche Kunst, die berührt und zum Nachdenken anregt. Sie sieht ihre Werke als kraftvolle Instrumente, um Licht in eine oft dunkle Welt zu tragen und an die Unveräußerlichkeit unserer Menschlichkeit zu erinnern. Aktuell sucht sie nach Sponsoren, die ihre Vision teilen, um ihre Ausstellung "Weil nicht sein kann, was nicht sein darf" weiter auszubauen, ein Denkmal, das den Opfern sexualisierter Gewalt gewidmet ist.