Das Kunstwerk Traumreise eine Gipsabformung eines Babybauches in Weiß und Blau. Damit visualisiert es das Streben nach dem Himmel auf Erden, ein Ort, an dem Glaube, Liebe und Hoffnung im Einklang tanzen. Der obere, weiß gehaltene Bereich repräsentiert Reinheit und Ursprung, während der untere, in zartem Blau gestaltete Bauchbereich Ruhe und Frieden beschwört. Ein schwarzer Traumfänger schmückt die Vorderseite des Bauches und ist umrahmt von den Worten:… „Glaube, Liebe, Hoffnung“, mit gefiederten Symbolen darunter, die von Hoffnung und Geborgenheit erzählen. Sanfte Schattierungen lassen den Hintergrund wie einen Himmel aus blauen Wolken wirken. Ein Ort der inneren Ruhe, der Vertrautheit und des bevorstehenden Glücks, eine Einladung zu einer friedlichen Reise in die Zukunft.
Melanie Meyer, eine autodidaktische Künstlerin, widmet sich mit ihren Werken der intensiven Erforschung menschlicher Erfahrungen. Ihre Skulpturen und Gemälde sind Ausdruck einer emotionalen Reise und fokussieren insbesondere auf die Problematik der sexualisierten Gewalt gegen Kinder. Ihre Kunst gibt den Betroffenen weltweit eine Stimme, bricht Tabus, fordert Gerechtigkeit und fungiert als Zeugnis von Leid und Widerstandskraft. Getrieben von der Suche nach Menschlichkeit und der Erforschung des Menschseins, schafft sie facettenreiche Kunst, die berührt und zum Nachdenken anregt. Sie sieht ihre Werke als kraftvolle Instrumente, um Licht in eine oft dunkle Welt zu tragen und an die Unveräußerlichkeit unserer Menschlichkeit zu erinnern. Mit der Ausstellung "Weil nicht sein kann, was nicht sein darf" setzt sie ein Denkmal, das den Opfern sexualisierter Gewalt gewidmet ist.