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Insgesamt symbolisiert die Skulptur "Die Waage der Gerechtigkeit" den Kontrast zwischen materieller Gerechtigkeit und moralischer Gerechtigkeit. Sie fordert den Betrachter auf, über die Bedeutung von Gerechtigkeit nachzudenken und wie sie in der Gesellschaft umgesetzt werden kann.
Auf der schwarzen Seite des Kindes befinden sich entlang des Arms Geldmünzen, die sich bis zur Hand erstrecken. Dies symbolisiert den Reichtum und die materiellen Güter,… die in der Gesellschaft oft als Maßstab für Gerechtigkeit und Erfolg betrachtet werden, und auf Ungerechtigkeit, Diskriminierung oder soziale Ungleichheit.
Auf der weißen Seite des Kindes liegt in der Hand ein goldener Handabdruck eines Babys. Dies repräsentiert die Unschuld und Reinheit eines Neugeborenen und steht für die Idee, dass Gerechtigkeit auf Mitgefühl, Fürsorge und dem Schutz der Schwächsten basieren sollte.
Melanie Meyer, eine autodidaktische Künstlerin, widmet sich mit ihren Werken der intensiven Erforschung menschlicher Erfahrungen. Ihre Skulpturen und Gemälde sind Ausdruck einer emotionalen Reise und fokussieren insbesondere auf die Problematik der sexualisierten Gewalt gegen Kinder. Ihre Kunst gibt den Betroffenen weltweit eine Stimme, bricht Tabus, fordert Gerechtigkeit und fungiert als Zeugnis von Leid und Widerstandskraft. Getrieben von der Suche nach Menschlichkeit und der Erforschung des Menschseins, schafft sie facettenreiche Kunst, die berührt und zum Nachdenken anregt. Sie sieht ihre Werke als kraftvolle Instrumente, um Licht in eine oft dunkle Welt zu tragen und an die Unveräußerlichkeit unserer Menschlichkeit zu erinnern. Aktuell sucht sie nach Sponsoren, die ihre Vision teilen, um ihre Ausstellung "Weil nicht sein kann, was nicht sein darf" weiter auszubauen, ein Denkmal, das den Opfern sexualisierter Gewalt gewidmet ist.