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"Gemeinsam" ist ein tief bewegendes Kunstwerk, das die Geschichte von vier Frauen zeigt, die eine gemeinsame Kindheitserfahrung des Leids teilen. Die zentrale Thematik dreht sich um den Schmerz und den Mut, sexualisierte Gewalt in der Kindheit erlebt zu haben, und später den schweren Weg der Gerechtigkeit zu suchen.
Der Holzrahmen des Kunstwerks trägt den Handabdruck der vier Frauen, ein Symbol ihrer gemeinsamen Stärke und Entschlossenheit, ihren… Peiniger zur Rechenschaft zu ziehen. Umgeben ist diese Darstellung von Justitia, die symbolisch für Gerechtigkeit steht, doch von Dunkelheit umrahmt wird, repräsentiert durch drei schwarze Löwen mit roten Zungen, die die örtliche Gerichtsbarkeit symbolisieren.
Trotzdem der Täter in 129 Fällen und 2 Fällen schwerer sexueller Gewalt schuldig gesprochen wurde, wird die Strafe unter Bewährung ausgesetzt und schafft ein Denkmal für die unvollendete Gerechtigkeit.
Melanie Meyer, eine autodidaktische Künstlerin, widmet sich mit ihren Werken der intensiven Erforschung menschlicher Erfahrungen. Ihre Skulpturen und Gemälde sind Ausdruck einer emotionalen Reise und fokussieren insbesondere auf die Problematik der sexualisierten Gewalt gegen Kinder. Ihre Kunst gibt den Betroffenen weltweit eine Stimme, bricht Tabus, fordert Gerechtigkeit und fungiert als Zeugnis von Leid und Widerstandskraft. Getrieben von der Suche nach Menschlichkeit und der Erforschung des Menschseins, schafft sie facettenreiche Kunst, die berührt und zum Nachdenken anregt. Sie sieht ihre Werke als kraftvolle Instrumente, um Licht in eine oft dunkle Welt zu tragen und an die Unveräußerlichkeit unserer Menschlichkeit zu erinnern. Aktuell sucht sie nach Sponsoren, die ihre Vision teilen, um ihre Ausstellung "Weil nicht sein kann, was nicht sein darf" weiter auszubauen, ein Denkmal, das den Opfern sexualisierter Gewalt gewidmet ist.