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"Mamma e' Papa mi ricordo" ist ein eindringliches Kunstwerk, das die traumatische Geschichte einer Frau beleuchtet, die als Kind innerhalb ihrer Familie sexuell missbraucht wurde und sich nur einem Tagebuch anvertrauen konnte. Das nach seiner Entdeckung verschwundene Tagebuch, dargestellt durch ihren Handabdruck und einen Schlüssel, verbindet die leeren Seiten mit einer ungeschriebenen, gebrochenen Zukunft und symbolisiert zugleich die Entdeckung… der Wahrheit. Die leeren Seiten stehen für verlorene Erinnerungen und unausgesprochene Geschichten, der Schlüssel für Mut, Enthüllung und die Möglichkeit, die eigene Geschichte neu zu schreiben. Im Zentrum steht die bemerkenswerte Stärke der Überlebenden und die dringliche Botschaft, dass Heilung nur durch Anerkennung, Hinsehen und das Aussprechen der Wahrheit möglich ist. Das Werk ist ein Appell zur Erinnerung, Gerechtigkeit und persönlicher Wiederaneignung der eigenen Geschichte.
Melanie Meyer, eine autodidaktische Künstlerin, widmet sich mit ihren Werken der intensiven Erforschung menschlicher Erfahrungen. Ihre Skulpturen und Gemälde sind Ausdruck einer emotionalen Reise und fokussieren insbesondere auf die Problematik der sexualisierten Gewalt gegen Kinder. Ihre Kunst gibt den Betroffenen weltweit eine Stimme, bricht Tabus, fordert Gerechtigkeit und fungiert als Zeugnis von Leid und Widerstandskraft. Getrieben von der Suche nach Menschlichkeit und der Erforschung des Menschseins, schafft sie facettenreiche Kunst, die berührt und zum Nachdenken anregt. Sie sieht ihre Werke als kraftvolle Instrumente, um Licht in eine oft dunkle Welt zu tragen und an die Unveräußerlichkeit unserer Menschlichkeit zu erinnern. Aktuell sucht sie nach Sponsoren, die ihre Vision teilen, um ihre Ausstellung "Weil nicht sein kann, was nicht sein darf" weiter auszubauen, ein Denkmal, das den Opfern sexualisierter Gewalt gewidmet ist.