In dieser Arbeit wollte ich die Amaryllis ganz leicht, fast schwebend erfassen – als würde sie sich in der Luft auflösen. Die Farben sind bewusst zurückgenommen, das Wasser durfte fließen, verlaufen, sich selbst formen. Ich habe hier mit feinen Lasuren gearbeitet, um Transparenz zu schaffen. Auch der Raum um die Blüten spielt eine Rolle – das Weiß lässt Platz zum Atmen. Für mich ist dieses Bild ein Innehalten, ein Hauch von Melancholie.