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Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Kann direkt aufgehängt werden. Rahmung auf Anfrage.
Größe :
27,6 x 19,7 in
Über das Werk
Ich war mehrere Male in Goa, das letzte Mal im März 2020, kurz vor dem ersten Covid-Lockdown. Ich besuchte alte goanische Häuser in der Stadt Chandor, nicht weit von Panjim. Diese großen und verfallenen Häuser sehen aus wie alte portugiesische Paläste, die seit dem 17. Jahrhundert eingeschlafen sind. Man kann durch Ballsäle, Salons und das Hauptschlafzimmer mit Himmelbetten, Sänften, selbstbewussten Sofas und goldenen Spiegeln gehen. Alles – Möbel,… Gegenstände, Bilder, Geschirr – ist seit etwa dreihundert Jahren an Ort und Stelle eingefroren. Es gibt viele Fenster, die auf einen tropischen Garten oder den Indischen Ozean hinausgehen. Zurück in Frankreich malte ich mehrere „Zimmer mit Aussicht“ als Metapher für das Eingesperrtsein und den Traum von einem schönen „Außen“: das Meer, einen tropischen Dschungel, eine Zeitreise. Das Thema „Zimmer mit Aussicht“ wurde von Matisse an der französischen Riviera oft verwendet. Für mich sind dies eine Art „Traum von der indischen Riviera“. Diese Komposition ist mittelgroß (70 x 50 cm) und gehört einem privaten Sammler.
Geboren in Tokio und aufgewachsen in Japan und Vietnam, lebte ich später in Afrika, Großbritannien und zwanzig Jahre lang in Indien. Diese Orte waren keine Zwischenstationen auf einer Reise, sondern vorübergehende Heimat, die mich jeweils mit ihren eigenen Farben und Rhythmen prägten. Ich male, was mich geformt hat: eine Schleife des Ganges im Morgengrauen, das mineralische Licht Ladakhs, die isländische Wildnis, die Dämmerung der Basare Rajasthans, die meditative Atmosphäre indischer klassischer Musik. Manchmal verschmilzt die Realität mit der Fantasie – Zimmer in Goa mit Meerblick, rauschende Dschungel, humorvolle Porträts von Musikern, Rajas und Yogis. Mein Stil ist spontan und expressionistisch, geleitet von Intuition und geformt von Farbe, Emotion und Erinnerung. Ich male, um die fernen Welten zu ehren, die mich weiterhin bewohnen.
Sie können auch meine unter dem Pseudonym François-Xavier Croisy verfassten Indian Chronicles lesen: https://asialyst.com/fr/?s=Fran%C3%A7ois+Xavier+Croisy