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Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Kunstwerk gerahmt.
Größe :
34,1x34,1in
Über das Werk
Dieses Gemälde entstand 1976 während meines Studiums an der Universität Leeds. Der Titel deutet darauf hin, dass Stillleben früher eher Früchte, Wildtiere oder Fische zeigten, hier jedoch moderne Materialien und Gegenstände wie Tennisbälle und eine Thermoskanne aus Plastik verwendet wurden. Wie die Pop-Art ist auch dieses Gemälde eine Hommage an die Moderne, weist aber dennoch Bezüge zur klassischen Kunst, insbesondere zu Piero della Francescas „Flagellation“,… auf. Von oben betrachtet, wenn man es sich vorstellen kann, zeigen die Tennisbälle, dass ihre Kanten alle entlang zweier Achsen ausgerichtet sind, die sich im geometrischen Zentrum des dreidimensionalen Raums rechtwinklig kreuzen. Auch aus der Perspektive des Betrachters ist die Komposition exakt auf das geometrische Zentrum der zweidimensionalen quadratischen Leinwand ausgerichtet. Die „verborgene Geometrie“ ist das eigentliche Thema des Gemäldes. Ein weiteres Merkmal ist, dass die Ölfarbe von mir selbst aus reinen Pigmenten angerieben wurde, wodurch sie dicker und satter ist als handelsübliche Farbe.
Kenneth Hay ist ein anerkannter bildender Künstler, der in den Bereichen Malerei, Fotografie, Zeichnung, Druckgrafik, Skulptur und digitale Medien arbeitet und über einen fundierten akademischen und internationalen Hintergrund verfügt. Er war Leiter der Fakultät für Bildende Kunst an der Universität Leeds (UK) und Professor für Ästhetik in Brünn. Seine Ausbildung absolvierte er in Leeds, an der Accademia in Florenz und an der Universität von Wales. Als Autor publiziert er regelmäßig zu Kunst und Ästhetik. Gemeinsam mit Seetha A gründete er das Künstlerkollektiv Moorland Productions, aus dem sie gemeinsame Werke, Projekte und Ausstellungen realisieren. Ihre künstlerischen Arbeiten wurzeln in figurativen Traditionen, bewegen sich aber fließend zwischen Abstraktion, konzeptuellen Serien und verschiedenen historischen und kulturellen Stilen. Dabei wählen sie Medium und Bildsprache stets passend zu ihren jeweiligen Themen. Ihre Kunstwerke zeichnen sich durch intellektuelle Strenge und formale Schönheit aus und vermitteln einen tiefgründigen Dialog zwischen Inhalt und Form. Sie wecken Neugier und berühren Betrachter, die sich mit ihrer Komplexität auseinandersetzen.