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In diesem Diptychon auf Papier, das verschiedene Techniken kombiniert, dominiert die Kohlezeichnung und erzeugt eine fragmentierte Erzählung zwischen Präsenz und Spur. Im oberen Teil taucht diffus eine menschliche Gestalt auf, die beinahe inmitten von Strichen, Ausradierungen und Gesten verschwindet, welche zwar Identität andeuten, diese aber nie vollständig definieren. Es ist ein Körper, der sich im Moment seiner Auflösung selbst zu erinnern scheint.…
Im unteren Teil verdichtet sich das Bild zu einem leuchtenden Kreuz, das wie eine Spur, ein beständiges Zeichen inmitten der Leere, in die Dunkelheit hervorsticht. Die Materie ist hier dichter, in sich geschlossener, als wäre die Erinnerung zu einem Symbol verdichtet worden.
Konzeptionell erforscht Memoria die Fragilität der Erinnerung: die Figur als gelebte Erfahrung und das Kreuz als deren Spur. Zwischen den beiden Elementen herrscht eine stille Spannung, in der die Zeit auslöscht, transformiert und neu definiert. Es ist ein Werk, das nicht die Erinnerung selbst darstellt, sondern vielmehr deren Verfall in uns.
Oscar Azula arbeitet vorwiegend mit Kohle und erforscht in seinen Werken die menschliche Figur und die Landschaft, wobei er auf seine umfassende akademische Ausbildung in Kolumbien und Mexiko zurückgreift. Er experimentiert mit dem Zusammenspiel von Licht und Schatten sowie mit kontrastierenden Materialien und Farben und erzielt so visuelle Ausgewogenheiten, die die Widersprüche des modernen Lebens widerspiegeln. Seine Arbeiten vermitteln eine eindringliche Reflexion über unsere tiefe Verbundenheit mit der Natur und möchten im Betrachter ein Gefühl der Zugehörigkeit, des Respekts und der Lebenskraft angesichts des Greifbaren und Menschlichen wecken.