Diese Kreation in einer Inneneinrichtung entdecken
Details zum Werk
- Technik : Acryl, Öl auf Leinwand
- Verarbeitung : Werk auf Keilrahmen. Kann direkt aufgehängt werden. Rahmung auf Anfrage.
- Größe : 15,7x23,6in
Über das Werk
„Ich hoffe wie immer, dass aus dem verlassensten Leiden in meinem verwesenden Schoß wieder neue Lebensschwärme entstehen.“
Dieses Werk entstand aus dem Mythos von Aristaios – dem Imker, der für seine obsessive Jagd nach Eurydike bestraft wurde. In Vergils Georgica wird ihm nach ihrem tragischen Tod und dem Zusammenbruch seines Bienenhauses aufgetragen, vier Stiere zu opfern. Aus ihrem verwesenden Fleisch werden auf wundersame Weise Bienen wiedergeboren.… Dieser Mythos, Bugonía genannt, ist mir im Gedächtnis geblieben – nicht wegen seiner göttlichen Auflösung, sondern wegen seiner brutalen Ehrlichkeit: Leben, das aus dem Verfall kriecht.
In Bugonia übersetze ich diesen Mythos in meine eigene Erfahrung – ein Ritual aus Trauer, Wiedergeburt und verkörperter Erinnerung. Die Leinwand wird zum Körper, zur Wunde, zur vulkanischen Haut, die ich genau kenne. Ich arbeite mit dem, was ich habe: Baumwolle, Mehl, Pigmente, Öl, Acryl – ausrangierte oder einfache Materialien, die dieselbe Sprache sprechen wie das Fleisch.
Jede Textur ist eine Geste. Jede verkrustete Schicht eine Narbe. Die Rot- und Brauntöne sind nicht dekorativ – sie sind Blut, Hitze, Gärung, Ausbruch.
Dieses Werk entstand aus dem Mythos von Aristaios – dem Imker, der für seine obsessive Jagd nach Eurydike bestraft wurde. In Vergils Georgica wird ihm nach ihrem tragischen Tod und dem Zusammenbruch seines Bienenhauses aufgetragen, vier Stiere zu opfern. Aus ihrem verwesenden Fleisch werden auf wundersame Weise Bienen wiedergeboren.… Dieser Mythos, Bugonía genannt, ist mir im Gedächtnis geblieben – nicht wegen seiner göttlichen Auflösung, sondern wegen seiner brutalen Ehrlichkeit: Leben, das aus dem Verfall kriecht.
In Bugonia übersetze ich diesen Mythos in meine eigene Erfahrung – ein Ritual aus Trauer, Wiedergeburt und verkörperter Erinnerung. Die Leinwand wird zum Körper, zur Wunde, zur vulkanischen Haut, die ich genau kenne. Ich arbeite mit dem, was ich habe: Baumwolle, Mehl, Pigmente, Öl, Acryl – ausrangierte oder einfache Materialien, die dieselbe Sprache sprechen wie das Fleisch.
Jede Textur ist eine Geste. Jede verkrustete Schicht eine Narbe. Die Rot- und Brauntöne sind nicht dekorativ – sie sind Blut, Hitze, Gärung, Ausbruch.
Pier Maria Magnesa
Italien
Pier Maria Magnesa ist ein römischer Maler, der recycelte Materialien verwendet und seine Forschung durch eine Kombination aus Kunstschule und Selbststudium vorantreibt. Seine Technik ist strukturiert, experimentell und stark dreidimensional, mit kraterartigen Oberflächen, die seine Motive optisch hervorheben. Er verwendet Hände und Pinsel in sinnlichen und gefühlsbetonten Gesten. Seine Werke vermitteln eine starke emotionale Energie: Sie sind befreiende Riten, die zwischen Leid, Zerbrechlichkeit und einem tiefen Verlangen nach persönlicher und kollektiver Erlösung oszillieren.