Der Taoismus versteht die Gesetze des Seins und der Funktionsweise der Welt. Mensch und Natur bilden eine Einheit, respektieren und schützen einander. Das Werk nutzt den Körper als Symbol für den Berg. Er ist gleichermaßen majestätisch und zerbrechlich und verweist so auf den Schutz der Natur, die wiederum dem Menschen etwas zurückgibt. Was Skulpturen als visuelle Kunst betrifft, so betone ich die Wirkung, die von der Form des menschlichen Körpers… selbst ausgeht.
Qiangli Liang, geboren in Guangzhou, ausgebildet an der Kunstakademie und heute in den Niederlanden lebend, schafft sowohl ausdrucksstarke Ölgemälde als auch raffinierte Skulpturen. Er verwendet natürliche Pigmente auf Leinwand in erdigen Farben, inspiriert von italienischen Fresken. In seinen Skulpturen strebt er nach essentiellen Formen, indem er überflüssige Details weglässt und Leidenschaft mit Zurückhaltung in Einklang bringt. Tief beeinflusst von Zen und Taoismus, erforschen seine Werke Beziehungen – zwischen Mensch, Natur und dem Selbst – und vermitteln sowohl den Schmerz der Entwurzelung als auch die Schönheit des menschlichen Geistes auf der Suche nach Trost, Verbundenheit und innerem Geheimnis.