Weitere Kunstwerke von Tanja Hirschfeld
Details zum Werk
- Technik : Öl auf Leinwand
- Verarbeitung : Werk auf Keilrahmen. Kunstwerk gerahmt.
- Größe : 98,4x70,9in
Über das Werk
In diesem Werk steht die Mutterrolle im Mittelpunkt, als Ursprung, als Quelle von Leben, Nähe und
Fürsorge. Für mich ist sie das Sinnbild des Weiblichen: sie nährt, hält, schützt und trägt. In einer Zeit,
in der Leistung und Kontrolle überwiegen, möchte ich die Weichheit und Hingabe der Mutter wieder
sichtbar machen. Frauen sollten mehr Mutter sein dürfen, ohne dass dies als Einschränkung verstan-
den wird.
Die Oberfläche der Figur wirkt wie glasiertes… Porzellan, makellos, kühl und zugleich verletzlich.
In dieser glänzenden Hülle spiegelt sich die Ambivalenz moderner Weiblichkeit: der Anspruch auf
Perfektion und die Sehnsucht nach Echtheit. Die Ornamente auf der Haut greifen Symbole auf, die
mich seit meiner Kindheit begleiten – Zeichen von Tradition, Identität und den Regeln, die Frauen
umgeben und formen.
Der Körper wird zur Oberfläche, zur Projektionsfläche gesellschaftlicher Erwartungen: glatt,
kontrolliert, idealisiert. Und doch bleibt er empfindsam.
Fürsorge. Für mich ist sie das Sinnbild des Weiblichen: sie nährt, hält, schützt und trägt. In einer Zeit,
in der Leistung und Kontrolle überwiegen, möchte ich die Weichheit und Hingabe der Mutter wieder
sichtbar machen. Frauen sollten mehr Mutter sein dürfen, ohne dass dies als Einschränkung verstan-
den wird.
Die Oberfläche der Figur wirkt wie glasiertes… Porzellan, makellos, kühl und zugleich verletzlich.
In dieser glänzenden Hülle spiegelt sich die Ambivalenz moderner Weiblichkeit: der Anspruch auf
Perfektion und die Sehnsucht nach Echtheit. Die Ornamente auf der Haut greifen Symbole auf, die
mich seit meiner Kindheit begleiten – Zeichen von Tradition, Identität und den Regeln, die Frauen
umgeben und formen.
Der Körper wird zur Oberfläche, zur Projektionsfläche gesellschaftlicher Erwartungen: glatt,
kontrolliert, idealisiert. Und doch bleibt er empfindsam.
Tanja Hirschfeld
Deutschland
Referenzen
- Von Galerien favorisiert
- In Galeriekurationen vorgestellt
- Arbeitet auf Kommission
« Deutschland ist ein sattes, dunkles und beruhigendes Grün. Italien ist Emotion, Lust, Leidenschaft, Schwindel. »
Durch den Einsatz verschiedener künstlerischer Techniken und Symbolsprachen verschiedener Kulturen entstehen Werke, die eine Brücke zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft schlagen. Nach intensivem Studieren der klassischen Lasur-Ölmalerei, hat Hirschfeld ihre eigene abstrakt-figürliche Formensprache entwickelt, die mit geometrischen Farbharmonien spielt. Diese setzt sie auch in ihren Textilarbeiten ein.