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Alle Künstler:innen auf Singulart wurden sorgfältig ausgewählt und gewährleisten, dass sie nur Werke verkaufen, deren Urheber:innen sie sind. Unabhängig vom Medium wird jedes Werk mit einem Echtheitszertifikat an den Käufer versandt. Fotografien werden nummeriert und signiert.
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Verarbeitung :
Werk auf Holz. Kann direkt aufgehängt werden. Rahmung auf Anfrage.
Größe :
19,7 x 39,4 in
Über das Werk
Dieses Kunstwerk verwendet die persische Kalligrafietechnik Parishan-Nevisi, die im Englischen oft als „disarrayed calligraphy“ (durcheinandergebrachte Kalligrafie) bezeichnet wird. Der Stil zeichnet sich durch die künstlerische Streuung von Buchstaben und Wörtern aus, wodurch eine visuell ausdrucksstarke, fragmentierte Komposition entsteht, die gleichzeitig den klassischen kalligrafischen Regeln entspricht.
Die Technik symbolisiert Emotion, Bewegung… und ein Gefühl von Ausdrucksfreiheit. Das verwendete Gedicht spiegelt Themen wie Erneuerung und Widerstandsfähigkeit wider und zeigt, wie wir trotz der Herausforderungen des Lebens heilen und gedeihen können – ähnlich wie ein Baum, der nach einer Verletzung wieder grün wird. Dies spiegelt die chaotische und doch schöne Natur von Parishan-Nevisi wider.
Tara Partovirad ist eine im Iran geborene und in München lebende bildende Künstlerin, deren Werk von Migration, Erinnerung und Widerstand geprägt ist. Ihre künstlerische Praxis, die auf autodidaktischen Kenntnissen in Malerei und Kalligrafie basiert, entfaltet sich in einem fortwährenden Prozess der Auseinandersetzung zwischen Identität, Erfahrung und Ausdruck.
Sie arbeitet mit verschiedenen Medien – von ausdrucksstarker Kalligrafie bis hin zu Glasmalerei – und verwandelt Materialien in Träger von Spannung und Bedeutung, wobei sie abstrakten Expressionismus mit konzeptueller Tiefe verbindet. Ihre Werke thematisieren Freiheit und Unterdrückung, Widerstandsfähigkeit und Frieden, mit besonderem Einfühlungsvermögen für die Lebensrealität von Frauen und Kindern.
Durch die Dekonstruktion persischer Kalligrafie löst sie den Text von seiner Lesbarkeit und macht ihn zu reinem Gefühl – einer unausgesprochenen, aber universell empfundenen Sprache. Subtil und doch kraftvoll, bergen ihre Werke politische und soziale Untertöne und laden den Betrachter in einen Raum ein, in dem Schönheit, Kampf und Hoffnung nebeneinander existieren.