Diese Kreation in einer Inneneinrichtung entdecken
Weitere Kunstwerke von Ted Barr
Details zum Werk
- Technik : Acryl, Öl auf Leinwand
- Verarbeitung : Werk auf Keilrahmen. Rahmung auf Anfrage.
- Größe : 39,4x27,6in
Über das Werk
Dieses 100 x 70 cm große Kunstwerk stellt für mich die Lieblingsstunde dar, den Sonnenaufgang kurz vor dem ersten Licht.
C 12 ist Teil der C-Kunstserie, einer fortlaufenden Auseinandersetzung mit meiner FLY-Methode, einer Praxis, die auf dem Dialog zwischen bewusstem Handeln und der unerwarteten Verschmelzung gegensätzlicher Materialien basiert. Anstatt eine feste Komposition… vorzugeben, schaffe ich Bedingungen, unter denen Materie, Schwerkraft, Oxidation und Zeit interagieren und das Gemälde so durch einen Prozess der Entstehung entstehen kann.
Die Oberfläche des Werkes trägt Spuren dieser Entwicklung. Mineralartige Texturen, Brüche und geschichtete Sedimente deuten auf geologische Prozesse hin, die sich über lange Zeiträume erstreckten. Im Zentrum des Gemäldes bildet ein tiefblau-violettes Feld eine Art Gravitationsfeld, um das herum Fragmente in Rost-, Rot- und Erdtönen zu schweben und sich abzusetzen scheinen. Die visuelle Struktur evoziert gleichzeitig verschiedene Maßstäbe: einen ozeanischen Strudel, eine Luftbildlandschaft oder eine kosmische Formation.
Ted Barr
Israel
Referenzen
- Bedeutende permanente Sammlung
- Etablierter Künstler
- International profiliert
- Einladung in Künstlerresidenz
- Von Galerien favorisiert
- In Galeriekurationen vorgestellt
« Der physische Körper endet in der Haut, der Geist erreicht die Sterne. »
Im Zentrum meiner Arbeit steht industrieller Kaltteer – Träger geologischer Erinnerung. Teer absorbiert Licht, verlangsamt Bewegungen und trübt die Sicht, wodurch Reibung im visuellen Feld entsteht. In Kombination mit Öl, Gesso und Pigmenten erzeugt er ein fortwährendes Wechselspiel zwischen Opazität und Leuchtkraft, zwischen Verborgenem und Offenbartem.
Diese dichten, absorbierenden Oberflächen fungieren als aktive Felder – sie können die mit ihnen in Kontakt gebrachten Materialien aufnehmen, ihnen widerstehen und sie transformieren. Jedes Werk entwickelt sich durch Abfolgen von Aktion und Reaktion, von Enthüllung und Verbergung. Die Oberfläche wird zum Archiv von Gesten, materiellen Ereignissen und zeitlichen Verschiebungen.
Zentral für meine Arbeit ist der Gedanke der Schichtung als strukturelle Bedingung. Jedes Gemälde entsteht durch sukzessive Materialwechselwirkungen: Absorption, Oxidation, Sedimentation und Reaktivierung.