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Verarbeitung :
Werk auf Holz. Kann direkt aufgehängt werden. Rahmung auf Anfrage.
Größe :
36,2x48in
Über das Werk
„Ein Blick,
und sie verschwindet...
wie Atem im Winter" Tillian
In dieser lebendigen Neuinterpretation des Orpheus-und-Eurydike-Mythos fange ich den schicksalshaften Moment ein, in dem die Liebe vor den Gesetzen des Schicksals erlischt. Eurydike, zentral und sich auflösend, steht an der symbolischen Schwelle zwischen den Welten, während Orpheus – zu einer roten, baumartigen Gestalt verdreht – zurückblickt und ihr Schicksal besiegelt. Mit einer… Palette aus gesättigten Grün-, Blau- und Violetttönen – durchwoben mit leuchtenden Schatten – löse ich die Grenze zwischen Figur und Umgebung auf. Jede Form vibriert vor Musikalität und Klage und suggeriert, dass die Unterwelt kein Ort, sondern ein Zustand emotionaler Resonanz ist. Das Mondlicht oben links sickert in die Komposition und wirft gespenstische Schatten. Es gibt keinen einzelnen Fluchtpunkt – der Raum krümmt und faltet sich wie eine Erinnerung in sich selbst zurück. Dieses Werk existiert in einem liminalen Traumraum, in dem der Mythos nicht als Erzählung, sondern als Zustand fungiert.
Auch als Fine-Art-Giclée-Druck im A3-Format erhältlich – bitte anfragen.
« Ich bin ein Künstler, schlicht und einfach. Ich versuche den Kosmos mit meinen Händen zu teilen. Zum Glück spreche ich mit niemandem, aber jeder hört zu! »
Tillian ist ein preisgekrönter Künstler aus Australien, dessen Gemälde landesweit in Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt wurden. Er beschreibt seine künstlerischen Landschaften als visuelle Erzählungen, die Passagen in zyklischer Zeit und Raum nachzeichnen. In seinen Werken erforscht Tillian Themen wie Angst, Sehnsucht und ekstatisches Erkennen. In seinem künstlerischen Prozess verwendet er bevorzugt Acrylfarben und Vergoldung auf Holz. Tillians Arbeit verbindet Malerei, Mythopoetik und ökologische Reflexion. Tief verbunden mit den natürlichen und spirituellen Landschaften des Hochlandes südlich von Sydney, versucht Tillian oft, das zu malen, was sich der Darstellung entzieht: das Numinose, das Mythische, den relationalen Puls zwischen Körper und Gelände. Der Künstler synthetisiert Elemente der Abstraktion, des Postsymbolismus und der visionären Ökologie, um ein neues visuelles Lexikon des heiligen Landes zu schaffen.