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Verarbeitung :
Werk auf Holz. Kann direkt aufgehängt werden. Rahmung auf Anfrage.
Größe :
50,4x74,8in
Über das Werk
„Der letzte Wunsch“ entfaltet sich als lyrisches Diptychon, in dem Abstraktion und Ökologie in einer Choreografie aus Farbe und Form miteinander verschmelzen. Die geschwungenen Grün-, Rot- und Blautöne des Gemäldes evozieren sowohl pflanzliche Vitalität als auch elementare Transformation und suggerieren eine Welt im Wandel – weder Landschaft noch Traum, sondern die lebendige Schwelle dazwischen. Durch fließende, ineinander verwobene Gesten beschwöre… ich eine Vision der Natur als empfindungsfähig, dynamisch und mitgestaltend herauf und lade den Betrachter in einen Raum relationalen Sehens ein.
„The Last Wish“ ist in mythopoetischer Sensibilität verwurzelt und steht im Einklang mit indigenen Epistemologien der Gegenseitigkeit. Es stellt die natürliche Welt als Teilnehmer und nicht als Kulisse dar.
In diesem Sinne ist „Der letzte Wunsch“ Elegie und Anrufung zugleich – eine malerische Zeremonie der Erinnerung. Es ruft uns dazu auf, in der fließenden Intelligenz der Welt zu verweilen und erneut auf die stille Wirkung von Blättern, Wasser und Wind zu lauschen. Das Gemälde wird nicht zu einem Abbild der Natur, sondern zu einem Opfer an sie.
« Ich bin ein Künstler, schlicht und einfach. Ich versuche den Kosmos mit meinen Händen zu teilen. Zum Glück spreche ich mit niemandem, aber jeder hört zu! »
Tillian ist ein preisgekrönter Künstler aus Australien, dessen Gemälde landesweit in Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt wurden. Er beschreibt seine künstlerischen Landschaften als visuelle Erzählungen, die Passagen in zyklischer Zeit und Raum nachzeichnen. In seinen Werken erforscht Tillian Themen wie Angst, Sehnsucht und ekstatisches Erkennen. In seinem künstlerischen Prozess verwendet er bevorzugt Acrylfarben und Vergoldung auf Holz. Tillians Arbeit verbindet Malerei, Mythopoetik und ökologische Reflexion. Tief verbunden mit den natürlichen und spirituellen Landschaften des Hochlandes südlich von Sydney, versucht Tillian oft, das zu malen, was sich der Darstellung entzieht: das Numinose, das Mythische, den relationalen Puls zwischen Körper und Gelände. Der Künstler synthetisiert Elemente der Abstraktion, des Postsymbolismus und der visionären Ökologie, um ein neues visuelles Lexikon des heiligen Landes zu schaffen.