Diese Skulptur handelt von der Vorstellung fremder Welten und der Vielfalt planetarer Erscheinungsformen. Die leuchtend rote, glasierte Kugel erinnert an einen Himmelskörper mit eigener Atmosphäre, Geschichte und Geologie, während die schwarze, organisch geformte Unterlage wie eine raue Landschaft, erkaltete Lava oder ein unbekanntes Terrain wirkt. Das Werk bewegt sich zwischen wissenschaftlicher Imagination und poetischer Fiktion und lädt dazu ein,… über die Beziehung von Erde, Kosmos und der menschlichen Vorstellungskraft nachzudenken.
Tobias Wyrzykowski studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg freie Kunst. Seinen malerischen Fokus setzt er auf das Sujet Landschaft und dessen Schnittstelle zur Abstraktion. Ihm ist es wichtig, die Auseinandersetzung mit Farbe in der Komposition tabulos zu gestalten. Seine künstlerische Herangehensweise ist von gestischer Experimentierfreude und einem offenen Umgang mit verschiedenen Techniken wie Malen und Schütten geprägt. Seine Werke - oft in einem einzigen Tag erschaffen - wirken manchmal ungreifbar, mehrdeutig oder versuchen Traumbilder festzuhalten. Sie entstehen intuitiv, schnell, aber präzise. Spuren des Menschen gibt es kaum - ein Versuch, sich von der Realität abzuschirmen, um Welt, Natur und die Malerei selbst zum Thema zu machen.