Meine Vagabunden streifen durchs Leben tanzend, singend , springend, hüpfend, frei und fröhlich. Das ist kein Luxus, das ist ein Menschenrecht, das heute oft vergessen wird. Sie sind keine Flüchtlinge, die vor einem Krieg fliehen und keine Nomaden, die nach besseren Lebensbedingungen suchen. Sie gehen einfach los, um zu sehenwas hinter em Horizont liegt.
Waltraud Gemein arbeitet als Malerin und Zeichnerin vor allem mit Stift und Bleistift und wurde in Göttingen sowie durch private Studien bei Henry Hinsch geprägt. Sie nutzt surreale, detailreiche Zeichentechniken, in denen sich Mensch, Tier und Pflanze in fließenden Übergängen begegnen, um die Grenzen zwischen den Lebensformen aufzulösen. Mit ihren fantastischen, hybriden Kreaturen vermittelt sie das Gefühl tiefer Verbundenheit, Fragilität und Einheit allen Lebens und lädt die Betrachtenden ein, sich auf das geheimnisvolle Miteinander aller Wesen einzulassen.