Eine Kuration von Natalie Slater, Curator bei Singulart – Diese kuratorische Auswahl konzentriert sich auf Alexander Lufers Serie „Eidolon“, ein Werk, in dem geometrische Formen zu einer gesteigerten Präsenz geführt werden. Zylinder, Bögen, Blöcke und geschwungene Formen sind wie in einem Dialog angeordnet, wobei jede Komposition Masse, Spiegelung und räumliche Spannung mit bemerkenswerter Klarheit ausbalanciert.
Ausgehend von den früheren Auseinandersetzungen des Künstlers mit dreidimensionalen Stillleben entwickeln sich diese Werke entschieden hin zu einer eigenständigeren Bildsprache. Die Objekte fungieren nicht mehr so sehr als Referenzen, sondern als konstruierte Einheiten – Formen, die sich durch Maßstab, Oberfläche und Beziehung behaupten. Ihre metallische Leuchtkraft und die scharf definierten Kanten verleihen der Serie eine architektonische Anmutung; jedes Gemälde wirkt weniger komponiert als vielmehr konstruiert.
Was „Eidolon“ auszeichnet, ist die gelungene Verbindung von geometrischer Präzision und malerischer Gestik. Das Ergebnis ist eine Serie, die an der faszinierenden Grenze zwischen Stillleben, Abstraktion und Raumgestaltung angesiedelt ist, wobei die Form selbst zum Hauptthema wird.
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