Eine Kuration von Ainhoa Fernández, Art gallerist and curator bei AF – Der Strand nimmt seit jeher einen besonderen Platz in der kulturellen Vorstellungswelt ein. Er bildet eine Schwelle, an der Land und Meer, Beständigkeit und Wandel aufeinandertreffen und der menschliche Körper der Unermesslichkeit der Natur begegnet. Von Homers Küsten über Virginia Woolfs „Die Wellen“ bis hin zu Paul Valérys Betrachtungen in „Der Friedhof am Meer“ wurde die Küste stets als Ort der Kontemplation, der Wandlung und der Erneuerung verstanden.
Diese Ausstellung begreift den Strand nicht als Landschaft, sondern als Zwischenraum, in dem Erinnerung, Zeit und Bewegung zusammenfließen. Die Werke zeigen die Küste als ein sich ständig wandelndes Gebiet, geformt von Gezeiten, Licht und menschlicher Präsenz, und laden den Betrachter ein, die fragile Grenze zwischen dem Vertrauten und dem Unendlichen zu erkunden.
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