Eine Kuration von Natalie Slater, Art Agent bei Snap Collective – „Household Names“ ist eine Sammlung von Werken, die auf sofortige Wiedererkennung setzen. Fast-Food-Ketten, Einzelhandelslogos, Comic-Maskottchen, massenproduzierte Symbole – Bilder, die darauf ausgelegt sind, schnell konsumiert und mühelos im Gedächtnis zu bleiben.
In Malerei, Collage und Mixed Media verlangsamen diese Künstler die Bildsprache. Vertraute Produkte werden vergrößert, isoliert, verflacht oder obsessiv überarbeitet. Logos bleiben länger präsent als beabsichtigt. Verpackungen werden zur Oberfläche. Maskottchen verlieren ihre Bedeutung.
Hier gibt es keine große Kritik und auch keine Nostalgie. Der Reiz liegt in der Vertrautheit selbst – wie bestimmte Bilder zum visuellen Muskelgedächtnis werden. Man braucht keinen Kontext. Man weiß bereits, was man sieht.
Verschwinden diese Objekte aus den Regalen und von den Bildschirmen, verkaufen sie sich nicht mehr und verhalten sich anders. Wiedererkennung wird zum Medium. Markenbildung wird zur Textur. Begehren lenkt sich in Komposition um.
Diese Zusammenstellung untersucht, was passiert, wenn Konsumentenbildern zu viel Zeit eingeräumt wird – wenn die Dinge, die eigentlich verschwinden sollen, gezwungen sind, im Bild zu bleiben.
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