Eine Kuration von Natalie Slater, Curator bei Singulart – Diese Zusammenstellung vereint Künstler, die das florale Motiv eher als eine Studie der Bewegung denn der Anordnung betrachten.
Beim Arbeiten mit Aquarellfarben – und auch mit Acrylfarben, die deren Fließfähigkeit annehmen – kann sich das Pigment frei bewegen. Es verläuft, zerstreut sich, sammelt sich und bricht. Ränder verschwimmen. Farbsättigung baut sich auf und bricht dann wieder ab. Das Bild entsteht in Echtzeit.
Die Blume dient nicht der Darstellung von Gefühlen. Sie wird zu einer Struktur, um die Kontrolle über die Freigabe zu testen.
In den Werken bewegt sich die Figuration an der Grenze zur Abstraktion. Blütenblätter öffnen sich und fallen zu Farbflächen zusammen. Linien changieren zwischen Präzision und Instinkt. Was die Ausstellung verbindet, ist ein gemeinsamer, fließender Umgang mit dem Medium – das Verständnis, dass Fließfähigkeit nicht Weichheit, sondern Disziplin bedeutet.
Jede Komposition fängt die Farbe in Bewegung ein, eingefroren an dem Punkt, an dem die Geste zur Form wird.
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