Desorientalismus – kuratiert von Sarah Melloul

Eine Kuration von Sarah Melloul, Curator bei Independent – Diese Auswahl untersucht das Konzept des „De-Orientalismus“ als Gegenpol zur orientalistischen Bewegung. Während der Orientalismus das, was er als „den Orient“ wahrnahm, exotisierte, bietet der De-Orientalismus eine kritische und unkonventionelle Perspektive. Die ausgewählten Werke dekonstruieren und unterwandern traditionelle Motive dieser Darstellungen, wie Pyramiden, Reiter, Wüsten und Hammams, und laden den Betrachter ein, kulturelle Repräsentationen und Kunstgeschichte zu hinterfragen. Die Künstler verwenden dabei eine Vielzahl von Techniken, von Skulptur und Malerei bis hin zu Collage und Kalligrafie, wobei jedes Medium seine eigene Textur und Symbolik beiträgt. Die fragmentierten Kompositionen und Farbpaletten spielen mit Raum, Rhythmus und Farbe und erzeugen Spannung, Wiederholung und poetische Atmosphären. Die Serie als Ganzes bietet somit eine zeitgenössische Neuinterpretation orientalistischer Symbole und lädt den Betrachter zu einer kritischen und sensiblen Auseinandersetzung mit diesen Bildern ein.

12 Kunstwerke

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