Eine Kuration von Flavio Scaloni, Gallery Manager bei Galerie Lo Scalo – Oftmals mit dem „roten Faden“ des Schicksals assoziiert, symbolisiert er Kontinuität, Abstammung und die komplexe Verflechtung gemeinsamer menschlicher Erfahrungen. Psychologisch betrachtet, evoziert er Themen wie Verstrickung, Heilung und die vielschichtigen Verbindungen zu unserer Geschichte. Seit 1950 hat sich der Faden von einem alltäglichen Material zu einem ausdrucksstarken konzeptuellen Werkzeug entwickelt. Chiharu Shiota ist eine prägende Stimme dieses Mediums. In ihrer immersiven Installation „The Key in the Hand“ (2015) erforscht sie mithilfe weitläufiger Garnnetze die Erinnerung. Auch Louise Bourgeois nutzte das Nähen als Metapher für psychische Heilung, wie in ihrem Textilwerk „The Good Mother“ (2003) veranschaulicht. In der Fotografie setzte die weltberühmte Francesca Woodman Fäden in eindrucksvollen Werken wie „Selbstporträt mit Faden“ (1976) ein, um die Spannung zwischen Körper und Raum sichtbar zu machen. Diese Sammlung zeigt, wie Künstlerinnen und Künstler metaphorische Linien weben, um die menschliche Existenz abzubilden.
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