Eine Kuration von Natalie Slater, Art Agent bei Snap Collective – „Horizontale Muße“ ist eine Ausstellung, die figurative Werke mit dem liegenden Körper in den Mittelpunkt stellt. In Gemälden und Zeichnungen ist jede Figur horizontal positioniert – ruhend, gestreckt, zusammengefaltet oder einfach still liegend. Die Posen wirken ungezwungen und direkt. Nichts vermittelt hier Eile.
Die Künstler nähern sich dem Körper mit unterschiedlichen Techniken und Graden an Realismus, doch die Kompositionen folgen einer ähnlichen Logik: Die Schwerkraft wirkt. Betten, Sofas, Fußböden und Stoffe werden zu stillen Trägern statt zu narrativen Mitteln. Die Figuren nehmen den Raum ohne Spektakel ein, weder idealisiert noch dramatisiert.
Was diese Werke verbindet, ist nicht Intimität oder Sinnlichkeit, sondern Dauer. Es sind eher ausgedehnte als eingefangene Momente – Körper, die zwischen Aktion und Ruhe verharren. Die horizontale Position hebt Hierarchien und Spannungen auf und lässt die Figur ohne Forderungen existieren.
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