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Inspiriert von Tom Wesselmann

Der amerikanische Künstler Tom Wesselmann ist einer der wichtigsten Vertreter der amerikanischen Pop Art. Nach seinem Abschluss an der Art Academy of Cincinnati wurde Wesselmann eines der Gründungsmitglieder der Judson Gallery. Im Gegensatz zu Roy Lichtensteins oder Andy Warhols Arbeiten konzentrierten sich seine Werke auf Lebenssituationen. Wesselmann mochte die Einordnung in die amerikanische Pop Art nie:

"Ich mag keine Etiketten im Allgemeinen und 'Pop' im Besonderen, vor allem weil es das verwendete Material überbetont. Es scheint zwar eine Tendenz zu geben, ähnliche Materialien und Bilder zu verwenden, aber die unterschiedliche Art und Weise, wie sie eingesetzt werden, leugnet jede Art von Gruppenintention".

Dennoch ließ er sich auch von der typischen Werbung der 60er und 70er Jahre ästhetisch inspirieren. Dabei ließ er sich von Broschüren, Plakaten, Darstellungen aus Film und Fernsehen anregen. Im Laufe seines künstlerischen Schaffens kristallisierte sich sein Leitmotiv heraus: Der weibliche Akt in sexueller Provokation. Bekannt wurde er durch seine großformatige Serie American Nudes, die das Werbeklischee "Sex sells"  aufgreift und anonymisierte Frauen mit Fokus auf den  sexuellen Attribute präsentiert. Anfangs malte Tom Wesselmann die Frauen noch ganz detailgetreu, doch nach und nach stilisierte er die Körper und betonte entscheidende, sexuelle und weibliche Körperteile wie den sinnlich geöffneten Mund, die blitzenden Zähne, die attraktiven Hüften und Oberschenkel oder die Schambehaarung in voller Sicht. Die Frau ist ein anonymes Sexualobjekt, das zur Stimulierung des Verkaufs von Massenkonsumgütern des täglichen Lebens eingesetzt wird. Andere Symbole, die den sozialen Status anzeigen, wie Autos, werden monumentalisiert.

"Ich stelle Akte nicht aus irgendeiner soziologischen, kulturellen oder emotionalen Absicht heraus dar. Der Akt ist meiner Meinung nach eine gute Möglichkeit, um aggressiv zu sein, im übertragenen Sinne. Ich möchte intensive, explosive Reaktionen bei den Betrachtern hervorrufen."

Ob Wesselmanns Werk eine satirische Kritik an der modernen Konsumwelt ist oder diese lediglich verherrlicht, lässt sich nicht eindeutig beantworten. Sein Werk lässt sich in zwei große Themen einteilen: Frauenakte und Stillleben, die mit gefundenen Objekten und aus Zeitschriften ausgeschnittenen Bildcollagen realisiert werden

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