Madonna – kuratiert von Flavio Scaloni

Eine Kuration von Flavio Scaloni, Gallery Manager bei Galerie Lo Scalo – Madonna verkörpert den Gipfel der Selbstfindung und die Verschmelzung sakraler Ikonografie mit profaner Popkultur. Für Künstler ist sie ein Symbol weiblicher Selbstbestimmung, sexueller Befreiung und der Dekonstruktion des männlichen Blicks. Psychologisch betrachtet, evoziert ihr Bild die Fluidität der Identität, da sie ihre Persona wie eine zweite Haut abstreift. Seit ihrem Aufstieg in den 1980er-Jahren ist sie zu einem zentralen Thema der zeitgenössischen Kunst geworden. Keith Haring arbeitete bekanntermaßen an ihrer Ästhetik mit, während Andy Warhol sie in seinen charakteristischen, farbenprächtigen Siebdrucken wie „Madonna“ (1985) festhielt. Der Künstler David LaChapelle erhob sie in hyperrealistischen Werken wie „The Rape of Africa“ (2009) zu einer säkularen Heiligen, in der sie als mythische Figur erscheint. In der Fotografie prägte der weltberühmte Herb Ritts sein visuelles Vermächtnis mit dem Cover des Albums „True Blue“ (1986), indem er sein Profil in eine klassische, marmorähnliche Skulptur verwandelte. Diese Sammlung untersucht, wie Madonna eine lebendige Leinwand für Themen wie Macht und Metamorphose bleibt.

14 Kunstwerke

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