Eine Kuration von Flavio Scaloni, Gallery Manager bei Galerie Lo Scalo – Das Feigenmotiv inspiriert Künstler, indem es universelle Themen wie Wissen, Scham und Versuchung (die biblische Rolle des Feigenblatts) aufgreift und im Kontrast zu alten Symbolen der Fruchtbarkeit und des Überflusses steht. Die verborgenen Blüten im Inneren der Frucht verbinden sie mit verborgener Sexualität und dem Unbewussten.
Historisch gesehen symbolisiert das Feigenblatt in der Kunst den Übergang von der Unschuld zur Erkenntnis. Eine Schlüsselfigur des 20. Jahrhunderts ist Pablo Picasso, der in seinem Gemälde „Frau mit Feige“ (1944) die Frucht wegen ihrer ursprünglichen, sinnlichen Kraft nutzt.
Nach 1950 verwendete der amerikanische Maler Fred Tomaselli echte Feigenblätter in Mixed-Media-Werken wie Migrant Fruit Thugs (2006) und verankerte das Kunstwerk in Erinnerung und Natur. Die weltberühmte Fotografin Paulette Tavormina ist bekannt für ihre Stillleben, die sich direkt auf alte Meister beziehen. Ihr Foto Stillleben mit Feigen und Aprikosen, After LM (2014) zeigt die üppige, vergängliche Schönheit und sinnliche Fülle der Feige in einer dramatischen, von Vanitas inspirierten Komposition.
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