Eine Kuration von Raffaella Nobili, Owner and curator bei Paraventi Giapponesi – Die in dieser Auswahl versammelten Werke veranschaulichen, wie die Zeit als formales Mittel wirkt. Die fotografischen Oberflächen stellen nicht nur Landschaften dar, sondern dokumentieren auch langsame Prozesse: Erosion, Sedimentation, Brüche, Glättung. Sie sind Strukturen, die Transformationen festhalten, die sich jenseits menschlicher Erfahrung vollzogen haben. Felsen, Schluchten, Dünen und Findlinge erscheinen wie „natürliche Kathedralen“, komplexe Formen, die durch geologische Faktoren entstehen und sich mit oder ohne menschliches Eingreifen entwickeln können. Die Entsättigung betont den morphologischen Aspekt: Linien, Volumen und Texturen werden als Formen erkennbar, nicht nur als Manifestationen des natürlichen Erhabenen.
Die vorgeschlagene Auswahl bevorzugt die formale Klarheit und Prägnanz von Schwarz und Weiß als zeitlosen Interpretationsschlüssel, der in der Lage ist, die Landschaft aus der Chronik ihrer Geschichte herauszulösen und sie als Natur in Form wiederherzustellen: fast ewig in ihrer Präsenz, und doch immer im Wandel.
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