Eine Kuration von Natalie Slater, Art Agent bei Snap Collective – Diese kuratorische Auswahl konzentriert sich auf das Pferd als Struktur in Bewegung.
In den Werken wird die Figur in Bewegung versetzt – sie richtet sich auf, faltet sich, schwebt, staucht sich zusammen. In manchen Kompositionen ist der Körper vollständig artikuliert; in anderen löst er sich in Linie und Masse auf. Bewegung wird nicht angedeutet, sondern durch Wiederholung und Druck erzeugt.
Die Pinselstriche bleiben sichtbar. Linien werden nachgezogen, verstärkt, unterbrochen. Die Oberfläche zeichnet die Kraft nach. Tiefe Blau-, Weiß- und Grautöne dominieren, verdichten das Bildfeld und schärfen den Kontrast.
Das Pferd wird nicht als Emblem oder narratives Mittel behandelt. Es fungiert als Form – Gewicht verteilt sich auf Spannungspunkte, Volumen wird im Gleichgewicht gehalten oder bricht zusammen.
Bei verschiedenen Künstlern wiederholt sich das Motiv: Die Figur wird weniger zum Gegenstand als vielmehr zum Rahmen. Eine Studie über Drehmoment, Zurückhaltung und Entladung.
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