Eine Kuration von Flavio Scaloni, Gallery Manager bei Galerie Lo Scalo – Das Thema Pferd ist tief in der menschlichen Kultur verwurzelt und steht für Kraft, Adel, Schnelligkeit und ungezähmten Geist. Es symbolisiert die dynamische Beziehung zwischen Mensch und Natur und verkörpert Meisterschaft und Anmut. Psychologisch gesehen spiegelt das Pferd oft unsere Lebensenergie, Freiheit und die disziplinierte Kontrolle unserer Instinkte wider. Von paläolithischen Höhlenmalereien bis hin zu romantischen Schlacht- und Transportgemälden war das Pferd immer ein künstlerisches Motiv. Nach 1950 nutzen Künstler das Pferd oft, um Themen aus Mythologie, Spektakel und Massenmedien zu erkunden. Deborah Butterfield ist bekannt für ihre lebensgroßen Pferdeskulpturen wie Palmyra (1991), die sie aus gefundenen Materialien wie Treibholz und Altmetall gefertigt hat und in denen natürliche Formen mit roher Textur verschmelzen. In der Konzeptkunst brechen Maurizio Cattelans Werke, wie das von der Decke hängende, ausgestopfte Pferd Novecento (1997), mit traditionellen Heldendarstellungen. Der weltberühmte Fotograf Robert Frank, bekannt für seine Straßenfotografie, hielt auch das typisch amerikanische Spektakel des Pferderennens fest, oft mit einem rauen, unglamourösen Blick, der die kulturelle Besessenheit von Wettbewerb und Zufall widerspiegelt. Diese Sammlung feiert die anhaltende Majestät und komplexe Symbolik des Pferdesports.
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