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Schwellen. Der Raum des Wartens – kuratiert von Raffaella Nobili

Eine Kuration von Raffaella Nobili, Owner and curator bei Paraventi Giapponesi – Türen, Tore und Öffnungen definieren den menschlichen Raum, archetypische Symbole für Übergang und Veränderung. Jede Schwelle ist ein Übergangspunkt, eine subtile Grenze zwischen Bekanntem und Unbekanntem. Sie zu überschreiten bedeutet, die Möglichkeit der Transformation zu akzeptieren und sich mit dem Mysterium auseinanderzusetzen, das vor uns liegt. Die Schwelle ist ein ambivalentes Zeichen: eine begrenzende Grenze oder eine Einladung zum Überschreiten, Barriere und Übergang, zugleich Ende und Anfang. Im japanischen Denken ist das Konzept 間 (ma) ein ästhetischer und philosophischer Wert, der den Zwischenraum definiert, die lebendige Leere, die trennt und verbindet, die Erwartung, die der Geste vorausgeht, die Stille, die dem Klang Bedeutung verleiht. John Cage interpretiert es in der zeitgenössischen Musik als Erbe japanischer Tradition und verwandelt Stille in eine Form des aktiven Zuhörens. Die Schwelle ist ein Raum voller Erwartung, der Ort, an dem sich das Sein auf Veränderung vorbereitet. Die ausgewählten Werke interpretieren die Schwelle als Metapher für Übergang, Risiko und Wiedergeburt. Der Moment, in dem man zwischen Innen und Außen, Licht und Schatten schwebt, ist vielleicht der, in dem die Sicht am klarsten wird.

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