Eine Kuration von Flavio Scaloni, Gallery Manager bei Galerie Lo Scalo – Geld, Bargeld und Währung sind ein eindringliches und häufig kontroverses Thema, das Künstlern eine direkte Perspektive auf die heutige Gesellschaft bietet. Geld ist grundsätzlich ein Symbol für Macht, Wert, Gier und Tausch, aber auch untrennbar mit Status, Streben und gesellschaftlicher Kontrolle verbunden. Obwohl das Thema als grundsätzlich vulgär gelten kann, setzen sich Künstler häufig mit kritischer, ironischer und subversiver Absicht damit auseinander. In der Kunstgeschichte gewann das Thema ab Mitte des 20. Jahrhunderts enorm an Bedeutung, insbesondere mit dem Aufkommen der Pop-Art, die Massenkultur und Kommerz umfasste. Andy Warhol ist vielleicht der berühmteste Künstler, der dieses Motiv verwendet hat; seine Dollar Signs-Serie von 1981 (Gemälde/Siebdruck) transformiert das Währungssymbol in eine ikonische, wiederholte Abstraktion und hinterfragt dessen Status und Wert. Ein weiterer wichtiger Künstler ist Cildo Meireles, der in seinem provokativen Werk Insertions into Ideological Circuits: Cédulas (1970) kritische Botschaften auf Banknoten stempelt. Der deutsche Fotograf Andreas Gursky hat großformatige, extrem detaillierte Bilder von globalen Finanzzentren und Transaktionen geschaffen und so die Orte, an denen gefeierter Reichtum geschaffen und ausgetauscht wird, monumentalisiert.
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