Eine Kuration von Natalie Slater, Curator bei Singulart – Der italienische Maler Stefano Mazzolini verzerrt den Körper so sehr, dass er zwischen Figur und Abstraktion schwebt. Gesichter, Gliedmaßen und vertraute Formen biegen, dehnen und falten sich ineinander, wodurch jede Komposition fließend und nicht statisch wirkt.
Mazzolini arbeitet vorwiegend in Graustufen und erzeugt Tiefe durch Licht und Schatten, die er dann mit subtilen fluoreszierenden Farbtupfern durchbricht. Seine Gemälde bewegen sich zwischen Festigkeit und Auflösung, wodurch erkennbare Formen auf der Leinwand auftauchen und wieder verschwinden.
Anstatt ein fertiges Bild zu präsentieren, bleiben diese Werke in Bewegung. Der Körper ist nie völlig statisch, was jedem Gemälde ein Gefühl von Spannung, Bewegung und ständiger Transformation verleiht.
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