Eine Kuration von Natalie Slater, Curator bei Singulart – „Surreale Verzweiflung“ vereint figurative Werke, in denen das Begehren ins Unwirkliche abdriftet. Körper schweben, liegen, wiederholen sich und vervielfältigen sich – nicht im Kampf, sondern in Hingabe an die Empfindung. Die Schwerkraft lockert sich. Die Zeit dehnt sich. Die Figuren wirken gleichzeitig präsent und abwesend.
Diese Gemälde bewegen sich durch eine intime Welt, die zugleich mystisch und weltlich erscheint. Haut trifft auf Wasser, Stoff, Himmel und Gras. Der Körper wird zum Schauplatz von Ritualen statt von Erzählungen – posiert, gestreckt oder in Momenten verharrt, die keiner Auflösung bedürfen.
Hier ist Sinnlichkeit spürbar, aber sie wirkt nicht theatralisch. Sie ist langsam, atmosphärisch und von einer stillen Spannung durchdrungen. Verlangen erscheint nicht als Dringlichkeit, sondern als Zustand – etwas, das man erlebt, anstatt es zu verfolgen.
Diese Zusammenstellung bedient sich des Surrealen als Sprache der Sehnsucht: vertraute Körper, vertraute Gesten, gerade weit genug von der Realität entfernt, um sich verzaubert zu fühlen.
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