Tanzen – kuratiert von Flavio Scaloni

Eine Kuration von Flavio Scaloni, Gallery Manager bei Galerie Lo Scalo – Tanz ist eine ursprüngliche, universelle Sprache, die Freiheit, Freude und den ungehemmten Ausdruck des Körpers verkörpert. Er inspiriert Künstler, weil er pure Bewegung ist und Energie, Rhythmus und die Überwindung körperlicher Grenzen symbolisiert. Psychologisch wird Tanzen oft mit Befreiung, Gemeinschaft und einem spontanen Moment des Lebens im Hier und Jetzt in Verbindung gebracht. Er repräsentiert den Geist, der durch Bewegung sichtbar wird. In der Kunst des 20. Jahrhunderts entwickelte sich das Thema Tanz dramatisch weiter. Henri Matisse zelebrierte in seinem ikonischen Werk „La Danse“ (1910) ekstatische Bewegung und fing ursprüngliche, ungezügelte Energie ein. Nach 1950 setzten Künstler diese Auseinandersetzung fort und konzentrierten sich dabei oft auf die Ausdrucksfähigkeit des Körpers. Der Maler Willem de Kooning hielt in seinen abstrakt-expressionistischen Werken dynamische, gestische Energie fest, die an einen wilden Tanz erinnert. Die weltberühmte Fotografin Martha Swope wird für ihre detailreiche Dokumentation von Ballett und modernem Tanz gefeiert, in der sie den Höhepunkt der Darbietung und die intensiven Emotionen von Tänzern wie Rudolf Nurejew in Aktion festhält. Ihre Arbeit bewahrt die vergängliche Schönheit des Tanzes. Diese Sammlung feiert die beständige visuelle Poesie der Bewegung und den tanzenden menschlichen Geist.

16 Kunstwerke

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