Eine Kuration von Flavio Scaloni, Gallery Manager bei Galerie Lo Scalo – Venedig ist eine ewige künstlerische Muse und symbolisiert Geschichte, Romantik, Verfall und die Zerbrechlichkeit menschlicher Errungenschaften im Vergleich zur Natur. Seine Wasserstraßen und seine einzigartige Architektur rufen ein psychologisches Gefühl der Grenzlosigkeit und eine fast traumhafte, ätherische Schönheit hervor.
In der Kunstgeschichte war die Stadt der Geburtsort von Meistern wie Tintoretto (1518–1594), der das dramatische Licht und die Bewegung der Stadt einfing. Nach 1950 setzten sich Künstler weiterhin mit ihrer einzigartigen Bildsprache auseinander. Der britische Pop-Art-Künstler Richard Hamilton schuf Werke über den Niedergang Venedigs, insbesondere seine Collage „Venice Reflected“ (1985). Der zeitgenössische amerikanische Künstler Cy Twombly nahm in seinen lyrischen, abstrakten Werken Bezug auf die Geschichte und Architektur der Stadt. Der weltberühmte Fotograf Gabriele Basilico (1944–2013) dokumentierte die architektonischen Ansichten der Stadt ausführlich und entfernte dabei die Romantik, um sich in Serien wie „Venezia“ (2009) auf die Geometrie und materielle Präsenz der Stadt zu konzentrieren und so die einzigartige urbane Realität der Stadt einzufangen. Diese Sammlung erkundet Venedig sowohl als historisches Relikt als auch als zeitgenössische Bühne für Reflexionen über Zeit und Schönheit.
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