Eine Kuration von Flavio Scaloni, Gallery Manager bei Galerie Lo Scalo – Gesang in der Kunst ist ein visueller Ausdruck der Resonanz der Seele, er symbolisiert die Befreiung von Emotionen und die Brücke zwischen dem Physischen und dem Vergänglichen. Psychologisch gesehen ist der Akt des Singens mit Katharsis und Gemeinschaftssinn verbunden und repräsentiert einen Moment, in dem die innere Psyche hörbar und öffentlich wird. Seit 1950 haben Künstler die wörtliche Darstellung hinter sich gelassen und die rohe Energie und Bewegung der Stimme eingefangen. Alice Neel erforschte die intime Intensität des Gesangs in ihren ausdrucksstarken Porträts, während Jean-Michel Basquiat den Geist des Bebop und des Vokaljazz in die rhythmischen Kritzeleien von Werken wie „King Zulu“ (1986) integrierte. In der zeitgenössischen Bildhauerei schafft Nick Cave „Soundsuits“, die den Körper in ein vibrierendes Instrument des Gesangs und Tanzes verwandeln. In der Fotografie fing die weltberühmte Annie Leibovitz die unmittelbare Kraft der Stimme in ihrem ikonischen Porträt von Aretha Franklin aus dem Jahr 1991 ein, das die Sängerin in einem Moment purer, seelenvoller Anstrengung zeigt. Diese Auswahl feiert die menschliche Stimme als Urkraft kreativer Befreiung.
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