SINGULART Künstler in Oldenburg
Oldenburgs kulturelle Vielfalt
Oldenburgs Galerien-Szene ist überschaubar, aber interessant. Zu den wichtigsten Kunstmuseen Oldenburgs zählen das Horst-Janssen-Museum, das Stadtmuseum sowie das Edith-Russ-Haus. Aber auch der Pulverturm stellt einen atmosphärischen Ausstellungsort dar. Die Oldenburger Artothek ist die größte Kunstausleihe Niedersachsens. Diese Häuser tragen wesentlich zum vielfältigen kulturellen Angebot Oldenburgs bei.
Ein aktueller Impulsgeber für die hiesige Kunst- und Kulturszene ist der Oldenburger Kunstverein. Er zählt zu den ältesten Kunstvereinen Deutschlands. 1843 gegründet, übernimmt er bis heute eine tragende Rolle im kulturellen Leben der Stadt. Das Programmangebot ist breit gefächert: Der Oldenburger Kunstverein zeigt vor allem aktuelle Trends der Kunstentwicklung. Hier findet das Überraschende, das Junge sowie auch hin und wieder das Sperrige einen Raum. Schwerpunktmäßig werden bedeutende nationale und internationale Positionen gezeigt. Aber auch Kammerkonzerte und ein Literatur- und Vortragsprogramm finden regelmäßig statt.
Zudem verfügt Oldenburg über eine beachtliche Anzahl an Kunst im öffentlichen Raum. Zu entdecken gibt es unter Anderem Fassadenkunst, Mahn-, Gedenk- und Ehrenmale, Personen-Denkmäler, Skulpturen und Plastiken sowie Wappen und Embleme. Zu den interessantesten Kunstwerken im Freien gehören etwa der Brunnen am Lefferseck, das „Kissen“, die „Gegenwart“ und der „Mann aus der Enge heraustretend“.
Die meisten Oldenburger Kunstgalerien befinden sich in der Innenstadt.
Die Oldenburger Kunstgalerien
Direkt in der Innenstadt nicht weit entfernt vom Hauptbahnhof sind das Stadtmuseum und das Horst-Janssen-Museum in einem gemeinsamen Museumskomplex zu finden. Das Stadtmuseum befindet sich in einem einzigartigen historischen Villen-Ensemble und zeigt hier Dauerausstellungen zur Oldenburger Stadtgeschichte und zum bürgerlichen Wohnen. Daneben gibt es wechselnde Sonderausstellungen zu Kunst und kulturgeschichtlichen Themen. Durch den gemeinsamen Eingang erreichen Besucher das Horst-Janssen-Museum. Hier stehen die Grafiken und Zeichnungen des Namensgebers im Vordergrund. Sonderausstellungen anderer Künstler komplettieren das Angebot.
Außerdem zum Verbund der städtischen Museen gehört das Edith-Russ-Haus für Medienkunst in der Katharinenstraße neben dem Kulturzentrum PFL. Das Ausstellungshaus ist ein Ort der Präsentation und Kommunikation. Medien in der zeitgenössischen Kunstpraxis sowie aktuelle gesellschaftlich relevante Themen stehen hier im Fokus.
Unweit entfernt befindet sich der mittelalterliche Pulverturm am Schloßwall. Der Pulverturm ist ein ungewöhnlicher Ort für Ausstellungen, darunter etwa die jährlich im Sommer stattfindende Reihe „Keramik im Pulverturm“.
In der Innenstadt inmitten der Fußgängerzone befindet sich zudem die Oldenburger Galerie Lake im Herbartgang. Galerist Ralf Lake bringt hier die unterschiedlichsten Künstler im Nordwesten zusammen. In erster Linie geht es in der Galeriearbeit darum, Künstler aus anderen Regionen nach Oldenburg zu holen und sie dem lokalen Publikum zu präsentieren.
Unweit entfernt in der Burgstraße befindet sich die Galerie Barbara Tamm. Hier gibt es Kunst zum Anfassen mit persönlicher Beratung. Den Schwerpunkt dieser Oldenburger Galerie bilden Möbel und Kleinkunst aus dem Jugendstil, Art Deco, Bauhaus und den 1960er/70er Jahren. Daneben finden Ausstellungen mit Bildern von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern statt.
Ein wenig außerhalb der Innenstadt befindet sich der BBK Oldenburg in der Peterstraße. Durch die Ausstellungsarbeit bietet der BBK Einblicke in die verschiedenen Ausdrucksformen der zeitgenössischen Kunst, erinnert an künstlerische Vergangenheit, zeigt aber sogleich auch Ausblicke auf mögliche Kunstrichtungen von morgen.