SINGULART Künstler in Osnabrück
Friedensstadt Osnabrück und ihre Kunstgalerien
In Osnabrück gibt es jede Menge Kunst und Kultur zu entdecken. Die Osnabrücker Galerien-Szene ist überschaubar, zeigt aber interessante Ausstellungen. Hinzu kommen überregional bekannte Museen wie das Felix-Nussbaum-Haus, die Kunsthalle Osnabrück sowie das Kulturgeschichtliche Museum.
Osnabrück versteht sich als Friedensstadt. 1648 wurde nämlich nach dem 30-jährigen Krieg hier der Westfälische Friede verkündet. Ein herausragendes Ereignis der Osnabrücker Stadtgeschichte, das nach wie vor das politische und kulturelle Leben der Stadt prägt. Vor allem die Osnabrücker Museen berufen sich auf diesen Gedanken. Mit den Mitteln der Kunst und in Auseinandersetzung mit Geschichte möchten die Osnabrücker Museen einer zentralen Frage nachgehen: Wie können und wollen wir in Frieden miteinander leben? Kunstinteressierte Besucher gehen dieser Frage in den Ausstellungen und bei den Veranstaltungen im Osnabrücker Museumsquartier MQ4 nach.
Osnabrück verfügt über reichlich Kunst im öffentlichen Raum. Sie ist Teil der kulturellen Identität der Stadt. Überall im Stadtbild – in den Straßen und Grünanlagen sowie auch auf öffentlichen Plätzen finden sich freistehende Skulpturen, Denkmäler, Porträtköpfe, Torsi oder Reliefs sowie steinartige Objekte und künstlerisch gestaltete Brunnen oder Gebäudefassaden.
Die meisten Kunstgalerien in Osnabrück befinden sich in der Innenstadt. Sie haben sich rund um das Museumsquartier in der Lotter Straße angesiedelt.
Überblick über die wichtigsten Kunstgalerien in Osnabrück
Unmittelbar in der Osnabrücker Innenstadt befinden sich das Felix-Nussbaum-Haus und das Kulturgeschichtliche Museum als Teil des Museumsquartiers. Die beiden Häuser sind räumlich miteinander verbunden. Architekt Daniel Libeskind erbaute das Felix-Nussbaum-Haus. In dem Museum entdecken Kunst-Interessierte die weltweit größte Sammlung von Werken des Namensgebers. Der Künstler Felix Nussbaum wurde in Osnabrück geboren und starb in Auschwitz. Alle, die etwas mehr zu Stadtgeschichte erfahren möchten, finden die entsprechende Ausstellung im Kulturgeschichtlichen Museum.
Nicht weit entfernt an der Hasemauer liegt die Kunsthalle Osnabrück. Die Kunsthalle ist situiert in den Räumlichkeiten der früheren Klosterkirche des ehemaligen Klosters zum heiligen Kreuz des Dominikanerordens. Auf einer Gesamtfläche von 1.500 m² zeigt die Kunsthalle seit 1992 regionale, nationale und zunehmend auch internationale Künstlerinnen und Künstler. Die Klosterräume lassen sich nach Art eines White Cube bespielen, während das 21 Meter hohe Kirchenschiff bestens geeignet ist für ortsspezifische künstlerische Eingriffe.
Unweit entfernt in der Bierstraße betreibt der Bund Bildender Künstlerinnen und Künstler Osnabrück das KunstQuartier. Hier finden in regelmäßigen Abständen Kunstausstellungen, Installationen sowie Atelierbesuche statt.
In der Krahnstraße sitzt die Th. Hülsmeier Kunsthandlung. Die Osnabrücker Galerie wurde 1946 gegründet und führt unterschiedlichste Stilrichtungen: von der klassisch modernen Graphik über Surrealismus und Informel bis zur Pop-Art – das Sortiment ist umfangreich. Von Original Gemälden, Grafiken und Skulpturen bis zum Kunst- und Digitaldruck können Kunstfans hier einige Entdeckungen machen.
Wendet man sich Richtung Osnabrücker Hauptbahnhof, findet man die Galerie Barkhau zentral im Hafenviertel gelegen. Die Galerie führt hochwertige Originalkunst sowie stilvolle Reproduktionen von renommierten Künstlern. Auch ein hauseigenes Einrahmungsstudio ist vorhanden. Daneben wirkt die Galerie als Objekteinrichter und entwirft repräsentative Gestaltungskonzepte.