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Das Porzellan, das ich in diesem Werk geformt habe, verkörpert Erinnerung und Zartheit. Jede Form entsteht aus einer intuitiven, fast meditativen Geste, wie eine Spur dessen, was in mir wohnt. Es ist ein Material, das ich wegen seines inneren Lichts, seiner scheinbaren Zerbrechlichkeit und seiner Fähigkeit wähle, stille Geschichten zu tragen – die meiner Herkunft, meiner Gefühle und meiner Metamorphosen.
Diese… Arbeit ist Teil von „Crossed Materiality“, einer Serie, die ich gemeinsam mit Amer Rust geschaffen habe. Ich arbeite mit Porzellan, er mit oxidiertem Stahl. Zwei Materialien, zwei Kulturen, zwei Empfindsamkeiten. Hier interagiert die Zerbrechlichkeit des Porzellans mit der rohen Stärke des Stahls. Für mich ist es eine Möglichkeit, Identitäten in Bewegung, die nebeneinander existierenden Kontraste und die Geschichten zwischen Tradition und Moderne zu erforschen.
Die marokkanisch-kanadische bildende Künstlerin Asmae Laraqui lebt und arbeitet in Montreal. Ihre Spezialität sind Skulpturen und die Hybridisierung von Porzellan, Steinzeug, Metall, Glas und Fasern, wobei sie auf ein reiches transkulturelles Erbe zurückgreift. Ihre intuitiven Techniken erforschen organische, verwobene Formen, inspiriert vom Meeresgrund, Korallenriffen, Wurzeln und unsichtbaren Ökosystemen. Sie brilliert in der Hybridisierung von Materialien und sprengt Genregrenzen, um poetische Mikroarchitekturen zu schaffen. Ihre Werke vermitteln Erinnerung, die Zerbrechlichkeit des Lebens, Migrationsidentität und eine tiefe innere Stärke und laden zur Kontemplation und zu einem intimen Dialog mit der Natur ein.