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Dieses ironisch betitelte Werk ist das zweite von drei Pflasterarbeiten, die durch das Scannen der Vorder- und Rückseiten medizinischer Abfälle entstanden sind. Was auf den ersten Blick wie ein Schwarzweißfoto zweier aufeinander zugekehrter Pflaster aussieht, wird durch das Vorhandensein eines kleinen Tropfens sehr roten Blutes widerlegt. Der im Titel erwähnte junge Mann hatte eine Vorliebe für honigsüße Worte, doch dahinter verbarg sich eine Oberflächlichkeit… seines konzeptionellen Denkens, und wenn man ihn zu irgendetwas zur Rede stellte, verließ er sich eher auf verbale Beschimpfungen und Klassenvorurteile als auf intellektuelles Denken. All dies ist ein Umweg, um eine selbstverschuldete Tragödie einzuleiten. Nachdem wir fertig waren, stellte ich fest, dass er mich regelmäßig hinter meinem Rücken schlechtmachte und offensichtlich so narzisstisch war, dass ihm nie in den Sinn kam, dass „die Leute reden“ …
Bruce Eves wurde 2018 mit dem Governor General’s Award für herausragende Leistungen in den visuellen und Medienkünsten ausgezeichnet und war Gegenstand von Peter Dudars Dokumentarfilm „Bruce Eves in Polari“, der im The Power Plant Premiere feierte. Eves belegte Platz 26 auf der Alt-Power100-Liste von ArtLyst (UK). In den späten 1970er-Jahren war er stellvertretender Programmdirektor am Centre for Experimental Art and Communication (CEAC) und in den 1980er-Jahren Mitbegründer und Chefarchivar des International Gay History Archive (heute in der Abteilung für seltene Bücher und Manuskripte der New York Public Library). Eves ist weiterhin als Ausstellungs- und Kurator aktiv und hat in den letzten Jahren sein Schaffen um Spoken-Word-Projekte erweitert, die er monatlich im Rahmen der „Dirty Queer Poetry Nights“ in der Black Eagle Bar präsentiert. Eves lebt und arbeitet in Toronto und sucht eine Agentur. Sein Lebenslauf kann unter www.bruceeves.net eingesehen werden.