Singulart garantiert Zuverlässigkeit und Rückverfolgbarkeit.
Alle Künstler:innen auf Singulart wurden sorgfältig ausgewählt und gewährleisten, dass sie nur Werke verkaufen, deren Urheber:innen sie sind. Unabhängig vom Medium wird jedes Werk mit einem Echtheitszertifikat an den Käufer versandt. Fotografien werden nummeriert und signiert.
Kund:innen können eine Kopie des Echtheitszertifikats zuerhalten, indem sie sich an support@singulart.com wenden.
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Tusche, Acryl, Bleistift, Kohle und Collage verbinden sich auf einem offenen Holzträger zu einer stillen, reduzierten Komposition. Die Schichtung bleibt transparent: Spuren, Überlagerungen und Verwerfungen zeichnen sich sichtbar ab und verleihen dem Bild eine fragile, fast atmende Oberfläche.
Aus den dunklen Kreisen und dem scharfen Profilstrich formt sich ein Gesicht – nicht eindeutig, sondern wie ein auftauchender Eindruck, eine Stimmung.… Der kleine rote Hase und die rote Kreisform setzen minimale, aber präzise gesetzte Akzente, die das Bild in einen Zustand zwischen Leichtigkeit und Ernst versetzen.
Die Linien im unteren Bereich erinnern an eine Landschaft, die das Gesicht trägt oder sich ihm entgegenstellt – ein Wechselspiel von Figur und Raum, Innen und Außen.
HINWEIS: Durch die Tiefe von 6 cm kann das Werk nicht nur gehängt, sondern auch freistehend präsentiert werden. Es kann in verschiedenen Ausrichtungen gehängt werden.
Christiane Hiltrop entwickelt offene Bildstrukturen zwischen Fläche und Raum. Durch die Schichtung von Papier, Tusche, Acryl, Bleistift, Kohle und Collage auf einem offenen Holzträger entstehen dichte, zugleich atmende Oberflächen. Material wird dabei nicht nur als Träger, sondern als aktiver Bestandteil des Bildgeschehens verstanden. Variable Ausrichtungen verändern die Wahrnehmung des Werkes im Raum und eröffnen immer neue Sichtweisen – der Betrachter kann Teil dieses offenen Prozesses werden. Inhaltlich verbinden sich europäische und japanische Bildlogiken als durchlässige Schichten. Zeichen, Größenverschiebungen und transparente Ebenen erzeugen Spannungen zwischen Sichtbarkeit und Verbergen, Bewegung und Ruhe. Hiltrop ist ausgebildet in Visueller Kommunikation, Kunstgeschichte und Modernem Japan. Ihre akademische Auseinandersetzung mit Bildtheorie und Kulturwissenschaft prägt die konzeptuelle Ausrichtung ihrer Arbeit.